Samstag, 28. April 2012

Strasssteinapplikation

Ich habe meine erste Strasssteinapplikation (mit dem Wort könnte ich jedes Scrabblespiel gewinnen, fällt mir gerade auf *grins*) selbstgemacht.


Mein erstes Ergebnis seht ihr hier:
Ein Schnörkelherz.
Das kam dann zusammen mit einem Samtvelourbild auf eine schlichte, abgelegte Jeans von den großen Brüdern,
schon ist es unverkennbar eine "richtige" Mädchenhose,
das ist Annika SSSEEEEHHHRRR wichtig momentan... lach.

 
 By the way...
Am Donnerstag konnten wir nach ihrer "Haareselberschneiden-Aktion" im Februar (!) das erste Mal wieder zum Friseur.
Langsam wird es wieder eine "Frisur".
Die selbstgetunten Haarklammern kommen dabei immer zum Einsatz.
Passend zum neuen Style auf dem Kopf mussten vorm KiGa natürlich noch die Nägel lackiert werden *lach*,
während Mama Sabine ungeschminkt und in Sportkleidung aus dem Haus ging... hüstel.
(Der Nagellack gehört übrigens Annika selber;
ein Geschenk von Oma E.;
ich besitze so etwas überhaupt nicht mehr. Hat mir als 2fache Jungsmama auch nie gefehlt... nun weht hier immer wieder mal ein neuer "Mädchen"-Wind... und das ist auch gut so!
Vielleicht werde ich auch noch mal so etepitete *lach!!!*)

Ich wünsche euch allen ein
wunderschönes Wochenende -
auf die Sonne warten wir hier anscheinend auch heute wieder vergeblich!

Sabine
EDIT 13.35 h:
Hurra, sie ist da!!!
Die Sonne und mit ihr die Wärme!!! Von jetzt auf gleich... ganz plötzlich!

Freitag, 27. April 2012

Nun ist es amtlich...

Erreicht mich doch gestern eine Mail mit folgendem Inhalt:


DU BIST VÖLLIG WAHNSINNIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Gut zu wissen,
denn wie meine Oma schon immer zu sagen pflegte;
"Ist der Ruf erst ruiniert,
lebt es sich ganz ungeniert."

Und ich hielt mich immer für: NORMAL.

So kann man Frau sich irren.
(Aber das ist wohl normal, wenn Frau wahnsinnig ist. *ZWINKER*)

Aber auch Wahnsinnige können ganz normale Sachen machen...
wie z.B. dieses Jungsshirt nach dem Ebook "MORITZ" nähen.
Vollkommen unspektakulär, fast schon langweilig, mit einem Blick alle Details erfassbar kommt es daher -
weil GENAU SO WURDE ES GEWÜNSCHT:




In diesem Sinne
bedanke ich mich ganz herzlich für dein Kompliment, liebe Nell, und verbleibe mit
ganz lieben Grüßen an alle

Sabine

Schnitt: Ebook MORITZ 

und

137 andere genähte Modelle für Jungs findet ihr bei Made4BOYS!!! 
Herzlichen Dank an alle, die mitmachen!!!

Dienstag, 24. April 2012

Malen mit der Nähmaschine Teil 4 oder Sticken ohne Stickmaschine


Eins hab' ich noch für euch:


Dieses Stickbild habe ich auch mit meiner "normalen" Nähmaschine gemacht.
Wie auch sonst, ich habe ja keine Stickmaschine.
(Und befinde mich damit in allerbester Gesellschaft, wie ich nun weiß *zwinker*.)


Angefangen habe ich damit,
das I-Aah-Bild (Esel von WinniePuh) aus einem Malbuch auf wasserlösliche Stickfolie mit einem normalen Filzstift abzuzeichnen.
(Den Tipp mit der Folie hatte ich übrigens von HIER.)




Dann habe ich die richtige Position für das Bild auf dem Kleidungsstück,
hier eine Secondhand-Sommerjacke, gesucht und die Folie gut mit Stecknadeln festgesteckt.



Und dann ging es auch schon ab an die Nähmaschine...


Den Freihandquiltfuß anbringen,
Transporteur aus,
Oberfadenspannung auf 1
Stich: einfacher Geradstich, Länge2

 (Bei dünnen und/oder dehnbaren Stoffen noch ein abreißbares Stickvlies unterlegen!)

Ein Mal tief durchatmen,
Schultern zurück und tief,
lächeln...

(Lächeln, Doris, NICHT lachen!)

 und loslegen.



Die ersten Stiche sind die "Schwierigsten"...




Danach läuft es quasi von allein...


 Um Flächen auszufüllen,
habe ich diese erst grob hin und her, kreuz und quer benäht...

dann die Lücken ausgefüllt.


und weiter ging's...

Bis zu fünf Mal nähe ich "normale" Linien über,
um so eine gewisse Strichstärke zu erreichen.



Eh ichs mich versah,
war ich einmal um den Esel "herum" und
das Ende war nah...


Nun noch die Sonne...


Die erschien mir schon "babyleicht",
hatte sie doch weder Ecken noch Kanten,
keine zu füllenden Flächen und
kaum noch Nadeln im Stoff
(und wie ihr hier sehen könnt, habe ich die Folie am Rand zusätzlich mit Kreppklebeband fixiert.).

Ich war fertig *SMILE*.

Nur noch die Folie abreißen bzw. rauswaschen.


Danach evtl. trocknen,
bügeln,
FREUEN!!!!!


Wenn meine Tochter die Jacke das erste Mal ausführt,
mache ich noch ein paar schöne Draußen-Fotos und reiche sie nach...

Ganz liebe Grüße,
herzlichen Dank für eure lobenden Kommentare für die Pferdeapplikation des vorherigen Posts,
(ich bin ganz gerührt!)

Sabine

EDIT 23.11.2014
 Dieses ist mit 17.899 bisherigen Seitenaufrufen und 66 Kommentaren der bisher "beste Blogpost", den ich je geschrieben habe und er kommt deshalb heute zu Elkes/Pulsinchens Linkparty!!!!

Montag, 23. April 2012

Malen mit der Nähmaschine Teil 3 - Applikation


Annika wünschte sich schon seit langem ein Shirt mit einer Pferdeapplikation.

Zeit,
es endlich mal anzugehen.

Und ich habe dabei ein paar Fotos gemacht,
die euch allen, aber ganz besonders auch denen ohne Stickmaschine
- oder bin ich etwa die einzige? -
zeigen sollen,
wie es gehen kann.

 
Das Motiv habe ich aus einem Vorlagenbuch für WindowColor.
Einfach mit normalem Filzstift auf auswaschbare Stickfolie abzeichnen.


Dann durfte sich Annika selber den Stoff aussuchen, aus dem das Pferd bestehen sollte.
(Ich hatte inständig gehofft, ihre Wahl fällt auf den dunkelbraunen Plüsch!
Aber nein, es musste natürlich ROSA sein! Wirklich gewundert hat es mich nicht...
ich hätte den rosafarbenen vorher verstecken sollen *zwinker*)


Das Pferd sollte auf eine HANNAH-Bluse aus Nicky... natürlich auch rosa.
Also Vorderteil zugeschnitten und auf die Rückseite abreißbares Stickvlies gesteckt.


... umgedreht und
auf die rechte Stoffseite den rosa Plüschstoff gelegt,
die Stickfolie darüber festgesteckt.

Schon konnte die Nähmaschine klargemacht werden.

Quiltfuß angebracht.
Transporteur ausgeschaltet.
Oberfadenspannung auf 1 verringert.
 Tief durchgeatmet,
Schultern tief und zurück (wirklich! Lacht nicht... sonst verspannt Frau zu sehr...
ist ja schließlich eine "spannende" Sache!)
und
LÄCHELN.
Zuerst habe ich die Konturen des Pferdes nachgestickt.
Einfach mal ganz drumherum...


Dann die Mähne...
erst mit blauem Garn ein bisschen ausgefüllt:


 ... und weil Annika nicht nur ROSA sondern auch GLITZER liebt,
das grüne Stickgarn rausgeholt,
das ich vor einiger Zeit mal von Frau Kempinski geschenkt bekommen habe,
und damit ein paar Strähnen genähmalt:


Gefiel mir gut so in blau und grün...
aber es sollte ja Annika ganz besonders gut gefallen,
also auch noch mit PINK ausgefüllt:


Den Pferdeschwanz habe ich genauso gearbeitet:


Und dann habe ich mit dem "normalen" blauen Garn einfach immer und immer wieder um die Kontur des Pferdekörpers herumgenäht, bis mir die Strichstärke gefiel:
FERTIG!

Die Rückseite sah dann so aus:


Und dann kam für mich eine ganz neue, andere "Aufregung"...
der überstehende Plüsch musste noch abgeschnitten werden.
Mann o Mann, habe ich gebangt,
dass ich nun, nachdem alles fertig gestickt war,
in den Stoff des VTs schneide...
Horror!
(Gibt es da von euch Stickerinnen irgendwelche Tipps??? Würde mich darüber sehr freuen!)
Aber ich habe es geschafft!!! Puh!!

Die Stickfolie ließ sich vorher ganz toll einfach abreißen...
EDIT: Ebenso das Stickvlies von der Rückseite.

... und so konnte ich das Ergebnis sofort betrachten:


Als Auge bekam das Pferd eine Pailette und eine Perle von Nell.

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt kam Annika mal wieder gucken,
was ihr Pferdeshirt so macht.
Sie stutzte,
strich über das Glitzergarn von Mähne und Schweif,
fing an zu strahlen und fragte:
"Hast du das gemacht? Ist das für mich?"

Und ich natürlich... gaaaaanz stolz:
"JAA!"

Und so sieht die HANNAH-Bluse (Schnitt von FARBENMIX) im "Ganzen" jetzt aus
(in Größe 122/128 - zum Reinwachsen):




Unbedingt mal großklicken, dann erkennt ihr auch das Muster vom Nickystoff.

Das war's... die glücklichste HANNAH-Trägerin und der längste Streuterklamotten-Post aller Zeiten... (seid ihr noch da?)

Ganz liebe Grüße,
Sabine





Sonntag, 22. April 2012

Kleines Tutorial - Buchstaben sticken ohne Stickmaschine


Da es doch mehrere interessiert, wie ich die Buchstaben ohne Stickmaschine gestickt habe,
hier eine kurze Beschreibung:




1. Buchstaben vorbereiten:
  • Damit ich die Buchstaben nur noch nachsticken muss, habe ich sie vorher mit Stoffmalfarbe auf Jersey gestempelt. 
  • Dann Rechtecke ausgeschnitten und diese mit Srühzeitkleber auf Jeans fixiert. Als Jeansstoff hat eine ausrangierte Jeanshose von Annika hergehalten. Das hintere Bein (sieht meistens noch besser aus als das Vorderbein.) einfach ab- und aufgeschnitten.
  • Da Jeansstoff meist sehr fest ist, brauchte ich auch keine ausreißbare Vlieseline beim Sticken unterzulegen, was ich bei dünnerem Stoff immer tun würde.
  • Dann die Jeans-Jersey-mit-Buchstaben-bedruckten-Rechtecke wiederum mit Sprühzeitkleber auf dem Shirt fixieren

2. Nähmaschine klarmachen:
  1. Den Quiltfuß einsetzen,
  2. Oberfadenspannung verringern,
  3. Transport ausschalten
  4. und los geht's!

3. Nähen/Sticken:
Die Rechtecke habe ich zuerst "frei Hand" aufgenäht.
Einfach das Nähgut vor und zurück führen, ca. 5 x, dann Nadel im Stoff stecken lassen, um 90° wenden, weiter...

Danach die Buchstaben sticken.
Anfangspunkt suchen und Nadel einstechen:


die Kontur nach"zeichnen"...


... ausfüllen... fertig.
Nur noch Sprungfäden abschneiden und staunen!



Ich hätte die Buchstaben gerne in einem dunklen Grau gehabt,
hatte aber kein dunkelgraues Garn...,
deswegen habe ich die Oberfadenspannung nicht ganz niedrig eingestellt,
als Unterfaden einen Fliederton gewählt
und dadurch, dass der Oberfaden den helleren Unterfaden bei jedem Stich "hochholt",
sieht die Stickerei wie meliert aus und nicht so streng schwarz.

Und so habe ich Buchstaben, die kein Vermögen kosten, aus passendem Stoff sind und für die ich keine Stickmaschine brauche...

Ganz liebe Grüße,
Sabine


Und so sieht die Rückseite aus:



Samstag, 21. April 2012

Tilda-Hase - GETAUSCHT!


Das ist Madame Hase.
Sie wohnt seit neuestem bei uns.
Angereist kam sie in einem Karton,
der mich schon "Schlimmes" erahnen ließ,
erwartete ich doch ein "KLEINES" Geschenk hierfür.

Madame Hase ist aber nicht klein.
Madame Hase ist eine wunderschöne, selbstgenähte, ca. 35 cm große Hasenfrau mit Hut und Kleid.
Madame Hase könnte ICH nicht selber machen,
ich würde mir dabei die Finger brechen.

Und genau DAS schrieb ich Niki,
und hat für sich daraufhin entschieden,
Madame Hase wird verreisen.

DANKE, liebe Niki,  ich bin immer noch ganz "von der Rolle" deshalb!

Madame Hase geht es gut bei uns.
Zuerst hat sie sich natürlich etwas in der Nähstube umgesehen.

Einer ihrer Lieblingsplätze wurde sofort die Fensterbank neben meinem Zuschneidetisch mit Blick aufs Wiehengebirge und die Bartholomäus-Kirche.


 Grundsätzlich gefällt es ihr auch auf der alten Singer-Tretnähmaschine,
gleich neben meinem Körbchen für Nervennahrung
(momentan leider leer *seufz*)
sehr gut.
Sie findet, dass sie sehr gut zu dem von mir selbstgenähten und benähmalten Deckchen passt.
Hier trifft sie oft auf die "immerhungrige Mausi".
Die beiden verstanden sich auf Anhieb sehr gut - two of a kind!


Aber wenn ich an der Nähmaschine sitze,
dann kommt auch sie neugierig wie die anderen gucken,
was da so entsteht.


... dann habe ich alle meine "Lieben" um mich herum:
Paula Federlos I, Madame Hase, Paula Federlos II und Mausi.

Manchmal muss ich echt um Ruhe bitten,
weil ich mich bei dem Geplaudere nicht konzentrieren kann!

Dabei hatte ich gerade gestern etwas echt Schwieriges "unter der Nadel"...


Ganz liebe Samstagabendgrüße,
 
Sabine